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Freizeitsee und Pumpspeicherprojekt
Wunsiedler See und Burgsteinsee© Dr.-Ing.
Matthias Popp, Burgstraße 19, D-95632 Wunsiedel,
MailTo: matthias.popp@t-online.de |
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Startseite Bild und Motivation Zusammenfassung Funktionsprinzip Bedeutung von Speichern deutsche Stromwirtschaft Betriebsvarianten landschaftliche Gegebenheiten Berglage Tallage alternative Ufergestaltung Abdichtung des Talsees Bodenaushub Natur und Landschaft Stroemungsverhaeltnisse steile Ufer / Seezugang wirtschaftliche Dimension Kraftwerkstechnik Projektstand / Ausblick öffentliche Diskussion Presse Mai Juni 2008 Presse Juli 2008 Presse August 2008 Presse September 2008 Presse Oktober 2008 Bilder und Montagen Bilder anderer Seen Scopingprotokoll Impressum |
Landschaftliche Gegebenheiten
Folgende Punkte müssen für ein Pumpspeicherkraftwerk
gegeben sein:
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Berglage, in der ein See angelegt werden
kann,
-
Tallage, in der ein See angelegt werden
kann,
-
möglichst großer Höhenunterschied (über
200 Meter),
-
möglichst kleiner Abstand zwischen Berg-
und Talsee (bis 3 Kilometer),
-
die Volumen von Berg- und Talsee müssen
übereinstimmen und möglichst groß sein ,
-
die Untergründe und das Gebiet müssen
sich eignen.
Die Landkarte mit eingezeichnetem Wunsiedler See und Burgsteinsee in
Kombination mit den nachfolgenden Erläuterungen gibt darauf folgende
Antworten:
-
Der See am Burgstein hat das Ufer in 820
Metern Höhe über dem Meeresspiegel und bekommt eine Arbeitstiefe von
35 Metern.
-
Der See im Röslautal hat das Ufer in 540
Metern Höhe und eine Arbeitstiefe von 7 Metern bei einer Gesamttiefe
von 10 Metern.
-
Der Höhenunterschied beträgt
-
245 Meter, wenn der untere See voll
und der obere See leer ist (Wasserspiegel unten 540 Meter, oben
785 Meter),
-
287 Meter, wenn der untere See
abgesenkt und der obere See voll ist (Wasserspiegel unten 533
Meter, oben 820 Meter),
-
266 Meter (oder etwas mehr) im
Mittel, wenn beide Seen das halbe Arbeitsvolumen beinhalten
(Wasserspiegel unten 536 Meter, oben 802 Meter).
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Der kleinste Abstand zwischen unterem
und oberem See beträgt, je nach Ausbildung der Uferlinien 1,7 bis
1,9 Kilometer.
-
Wegen der unterschiedlichen
Arbeitstiefen hat der untere See eine ca. fünf mal so große
Oberfläche wie der obere See.
-
Weder das obere noch das untere Becken
sind in der eingezeichneten Form natürlich vorhanden. Sie müssen
durch die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen geschaffen werden.
Beispiele
existierender Anlagen:
Trausnitz bei Pfreimd:
Das Bild
zeigt den Blick von Osten auf den Stausee. Dieser ist in dem tief
eingeschnittenen Tal bis zu 200 Meter breit und über drei Kilometer
lang. Im linken Bildbereich am rechten Ufer befindet sich ein
Campingplatz, oben rechts im Bild, die Ortschaft Trausnitz. Das Foto ist
vom Flugzeug aus einer Position über dem Oberbecken aufgenommen.

Blick aus westlicher Richtung
auf das Oberbecken bei Trausnitz:

Nahaufnahme des Oberbeckens:

Gut erkennbar ist der
bewaldete Damm, der einen Halbbogen um das Becken spannt. Auf der dem
Betrachter zugewandten Seite bildet die vorhandene Hügelformation den
Damm.
Happurg bei Hersbruck:
Das Bild zeigt den Blick aus
westlicher Richtung auf das Oberbecken und auf den Talsee. Im Norden der
Staumauer befindet sich die Ortschaft Happurg. Diese war vor Errichtung
der Anlage regelmäßig von Frühjahrshochwässern betroffen. Seit dieser
Zeit verfügt sie über ein Freizeitgewässer, das von Wassersportlern und
Surfern gerne angenommen wird. Das Oberbecken hat einen rundum
verlaufenden, bewaldeten Damm, der in einigen Bereichen über 30 Meter
hoch ist.

Dieses Bild von Norden, über
der Ortschaft Happurg aufgenommen, zeigt das Kraftwerksgebäude. Rechts
in der Mitte befindet sich ein gut besuchtes Seecafe und Bootsstege, die
den Zugang erleichtern. Ein Rundweg läd zu Wanderungen um den ca. 1,2
Kilometer langen und um die 350 Meter breiten See ein.

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